Zur mobilen Webseite zurückkehren

Wenn »deutsch« wieder Schimpfwort wird

Versöhnung in höchster Gefahr: Die nationalkonservative Regierung Polens schürt antideutsche Ressentiments
von Joachim Garstecki vom 27.10.2017
Artikel vorlesen lassen

Das nationale Gedenken an den Beginn des Warschauer Aufstandes am 1. August 1944 hat in Polen einen hohen Stellenwert. 2017, im zweiten Jahr der Regierungsübernahme durch die national-konservative Partei »Recht und Gerechtigkeit« (PiS) von Jaroslaw Kaczynski, wurde dieses Gedenken vielerorts wie ein Hochamt gegen die Deutschen zelebriert. Bei PiS-Parlamentariern und in vielen Medien, vor allem im staatlichen Fernsehen, herrschte Deutschland gegenüber ein rüder, feindseliger Ton. Vizeverteidigungsminister Bartosz Kownacki erklärte, es könne nicht sein, dass »die Kinder und Enkel dieser degenerierten Verbrecher uns heute Demokratie beibringen wollen«.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0