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»Gott wird für uns sorgen«

Feliciano Molina hisst die rote Fahne und pflanzt Bäume für ein grünes El Salvador. Doch die Zukunft sieht düster aus
von Barbara Tambour vom 24.09.2010
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Feliciano Molina füllt rotbraune Erde in kleine Plastiktüten und drückt einen Setzling hinein. Sein Sohn Ignacio gießt Wasser nach. Rund zwei Dutzend Stecklinge stehen schon im Hof seines Hauses, etwas außerhalb von San Miguel im Südosten El Salvadors. »Der Maranon Japones ist ein Baum, der schnell wächst und mit seinem dichten Laub das ganze Jahr guten Schatten spendet«, erläutert der 43-Jährige. Auf den Hügeln in der Nähe hat er schon Hunderte von Bäumchen gepflanzt: »Mein Beitrag zum Umweltschutz.« Dieser Beitrag ist dringend, denn die Bodenerosion ist eines der großen Probleme des dicht bevölkerten Landes in Mittelamerika. Die meisten Hügel sind kahl, in der Trockenzeit lässt die Sommersonne das letzte Grün verdorren. In der Regenzeit kommt es dann zu Erdrutschen, die Menschen und Häuser unter Erdmassen begraben.

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