Nobelpreisträger aus Bengalen
Wo Tagores Erbe weiterlebt
von
Marian Brehmer
vom 08.09.2026
Kontraste: Tagores Statue strahlt Ruhe aus – ganz im Gegensatz zum regen Treiben auf der Straße des westbengalischen Ortes Shantiniketan. (Foto: Marian Brehmer)
Ein bisschen einsam wirkt die Statue von Rabindranath Tagore. Sie steht in einem blauen Blechkasten an der Straßenkreuzung von Shantiniketan, einem Ort im indischen Bundesstaat Westbengalen. Der Poet trägt einen langen Umhang, der wellige Bart reicht ihm bis zur Brust. Den Blick hat er gesenkt – als wolle er seine Augen abwenden vom Verkehrschaos auf der Hauptstraße. Lastenträger knattern auf Pritschenwagen vorbei, der rosafarbene Sari einer Frau auf dem Rücksitz eines Motorrads flattert.
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Datum der Erstveröffentlichung: 08.09.2026
Marian Brehmer schreibt als freier Journalist überwiegend über die islamische Welt. Regelmäßig berichtet er auch aus Indien.
Marian Brehmer schreibt als freier Journalist überwiegend über die islamische Welt. Regelmäßig berichtet er auch aus Indien.

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