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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Personen und Konflikte

vom 10.09.2021
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Rita Süssmuth, ehemalige Bundesfamilienministerin (CDU), fordert eine Wahlrechtsreform, um mehr Gleichberechtigung in der deutschen Politik zu erreichen. »Man traut den Frauen nichts zu«, sagte sie der Augsburger Allgemeinen. Parität heiße »gleicher Anteil von Frauen und Männern«. In ihrer eigenen Partei, der CDU, liege der Frauenanteil bei 26 Prozent, in der CSU nur bei 21 Prozent. Süssmuth kritisiert die beschlossene Verschiebung einer Wahlrechtsreform: »Nach dem aktuellen Reformentwurf soll die Parität 2025 hergestellt sein. Wobei ich mich frage: Warum erst 2025?« Süssmuths Kritik: »Bei Veränderungen in bestimmten Fragen der Politik bewegen wir uns mit der Schnelligkeit einer Schnecke, denn nichts hält sich länger als alte Machtverhältnisse.«

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