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Leserbrief
Christliche Alternative

vom 25.08.2026
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Eine neue Erkenntnis hat es oft schwer, sich durchzusetzen. In diesem Fall dauert es bereits 100 Jahre. Damals war die Kirche der Bremser, jetzt ist es die Wirtschaft als Treiber der Politik, die klarem vorurteilsfreien Denken nicht folgen will oder kann. Christlicher Glaube ist nicht nur Seeligkeitsstreben, sondern auch politischer Gestaltungswille. Der kapitalistische Glaube an grenzenloses Wachstum unter Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnisse führt in düstere Zeiten. Das kapitalistische System hat seine Grenzen erreicht. Die christliche Alternative wurde vor 100 Jahren noch Sozialismus genannt. Der Name ist verbraucht, jedoch die Zielstellung ist geblieben und akuter denn je. Helmer Schinowsky, Großbeeren

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 16/2026 vom 28.08.2026, Seite 62
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