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Die fremde Mutter

Was bedeutet es, wenn eine Familie in den Wirren des Krieges auseinandergerissen wird und sich Kinder und Eltern erst zwei Jahre später wiedersehen? Unsere Autorin hat die Familie Hamad in ihrer Anfangszeit in Deutschland begleitet
von Michaela Schneider vom 24.08.2018
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Die Angst lässt ihn nicht los. Ziad Hamad, Ingenieur für Textilmaschinen und Vater von fünf Kindern, will nicht viel aus seinem früheren Leben erzählen. Der Syrer hat Angst davor, erkannt zu werden. Er hat Angst vor dem syrischen Geheimdienst und davor, der könne seinen Angehörigen in Syrien etwas antun. Inzwischen lebt Ziad Hamad im beschaulichen Coburger Land, doch in Gedanken ist er noch oft in Syrien. »Inschallah, so Gott will, bekommen wir eines Tages die Chance, in unsere Heimat zurückzukehren«, sagt er. Doch das ist ungewiss. Jetzt tut er alles für ein neues Leben in Deutschland.

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