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Das Scheitern der Sprache

Warum vermeintliche Gegensätze zwischen »Zen-Mystik« und Christentum immer wieder zu Konflikten führen – und wie diese geklärt werden können. Zum Streit um Willigis Jäger
von Michael Seitlinger vom 27.08.2010
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Mystische Spiritualität ist heute allgegenwärtig. Sie entwickelt sich ohne feste Bindung an die kirchlich überlieferten Glaubensvorgaben, jenseits der Konfessionsgrenzen und dogmatischen Markierungen. Sie steht im Dienst eines persönlichen Erfahrungsweges – vielfach inspiriert von mystischen Traditionen asiatischer Religionen. Da bricht sich eine Bewegung Bahn, die neue Wege und Ausdrucksformen und damit im weitesten Sinn auch »Theologie« hervorbringt, wie sie etwa in der vom Zen inspirierten Mystik des Benediktiners und Zen-Meisters Willigis Jäger sehr pointiert hervortritt.

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