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Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD
Gemeinsam gegen Hass

Schnell begann nach der Gewalttat eines Islamisten die Debatte über Strafrecht, Sicherheit und Migration. Doch eine offene Gesellschaft muss früher ansetzen: dort, wo Menschen abgewertet werden und Schutzräume fehlen.
von Nana Gerritzen vom 11.08.2026
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Zusammenstehen: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags beim Berliner Christopher Street Day im Tiergarten in Berlin. (Foto: PA / DPA / Christoph Soeder)
Zusammenstehen: Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags beim Berliner Christopher Street Day im Tiergarten in Berlin. (Foto: PA / DPA / Christoph Soeder)

Der Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day war mehr als ein Angriff auf eine Veranstaltung. Er traf einen öffentlichen Raum, in dem queere Menschen sichtbar machen, was ihnen lange abgesprochen wurde: Freiheit, Selbstbestimmung, gleiche Würde. Der CSD ist Feier und Demonstration zugleich: ein Moment der Freude, aber auch ein öffentliches Beharren auf Rechten, die immer noch angefochten werden. Gewalt gegen Menschen auf dem CSD richtet sich gegen das Versprechen einer offenen Gesellschaft. Deshalb reicht es nach dieser Tat nicht, nur auf den Täter zu schauen. Entscheidend ist auch der Boden, auf dem sein Hass wachsen konnte.

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