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Leserbrief
Dual denken

vom 06.08.2024
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Zu: »Darf man nichts mehr sagen, Herr Pörksen?« (13/2024, Seite 20-23)

Das Interview mit Bernhard Pörksen vermittelt mir Zuversicht. Er stellt der Gewohnheit von Polarisierung unserer täglichen Kommunikation und Medienflut eine klare Analyse und die notwendige Zivilisation von Dialogfähigkeit im gegenwärtigen Meinungsklima heraus und gegenüber. Ergänzend möchte ich dabei auf »monistisches Denken« hinweisen, welches für sich die Alleinvertretung von Wahrheit beansprucht, was dem Mainstream und der Polarisierung Vorschub leistet, sowie auf »duales Denken«, das vom Widerspruch ausgeht und erklären kann, warum es eines Bewusstseins mit anderer Denkkultur bei der Gesprächs- und Diskussionskultur bedarf. Josef Eisend, Malsch

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 15/2024 vom 09.08.2024, Seite 62
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