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Gedenkstätte für sowjetische Kriegsopfer

vom 06.07.2011
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Die sächsische Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain hat ein Zeichen gegen die Anonymisierung sowjetischer Kriegsopfer gesetzt. In einer »ersten und einzigen Aktion dieser Art im gesamten Bundesgebiet« seien Grabfelder der Gefangenen mit Namen versehen worden, teilte die Gedenkstätte mit. Dazu wurden 5065 Vor- und Zunamen sowie Geburts- und Sterbedatum der Opfer auf Lkw-Planen gedruckt und an 24 Fahnenträger montiert. Die Aktion war Teil der Gedenkfeier in Zeithain zum siebzigsten Jahrestag des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion. Auf dem Areal der Gedenkstätte sind auf vier Friedhöfen etwa 30000 sowjetische Kriegsgefangene überwiegend in Massengräbern begraben.

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