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Malen fürs Selbstwertgefühl

In Luzern hilft Schwester Monika Hächler Menschen am Rande der Gesellschaft, durch Malen Brücken zu sich selbst zu bauen
von Wolf Südbeck-Baur vom 25.06.2010
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Hallo miteinander«, wirft Mina Steffen munter in die Runde und installiert sich gemütlich am großen runden Tisch. Die 71-jährige Rentnerin ist eine der ersten Stammgäste, die sich Schlag 15.30 Uhr im Stutzegg, dem Treffpunkt für Menschen am Rande der Gesellschaft, einfinden. »Vielleicht kommt noch der Manuel, wenn er beim Brändi« – das ist in Luzern der Jobvermittler für Arbeitslose – »fertig ist mit schaffen«, sinniert die rundliche alte Dame und greift nach einem Schokoladenguetzi. Neben der großen brennenden Kerze tragen die bunten Kekse zur heimeligen, putzmunteren Atmosphäre im Stutzegg bei.

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