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In der Schuldenfalle

Angela Merkel will, dass auch Gläubiger für überschuldete Staaten bezahlen: eine alte Forderung der Eine-Welt-Bewegung
von Wolfgang Kessler vom 28.05.2010
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Die Suche der Politik nach Auswegen aus der Eurokrise enthält eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Bundeskanzlerin Angela Merkel und einige ihrer Ministerkollegen wagen sich zu Strategien vor, die sie bis vor Kurzem noch weit von sich gewiesen hatten. Fast scheint es so, als hätten sie heimlich einen Abendkurs bei den Globalisierungskritikern von attac belegt. Allerdings folgt darauf die schlechte Nachricht: In der Politik ist ein Aktivismus ausgebrochen, in dem längerfristige Konzepte schnell wieder vergessen werden.

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