Mut zu neuer Lebenspraxis
Der israelitisch-jüdische Kulturkreis kennt zahlreiche Reinigungsriten, die durch Waschen, Eintauchen ins Wasser oder Besprengen mit Wasser vollzogen werden. Dabei spielte die archaische Vorstellung einer reinen und gottgeweihten Welt gegenüber einer unreinen, noch nicht heilen und also noch nicht von Gott geheiligten Welt eine Rolle. Davon waren vor allem und in problematischer Weise die Frauen betroffen, die wegen ihrer Blutungen als unrein angesehen wurden. Aber auch die Priester mussten sich vor dem Betreten des Heiligtums im Tempel waschen.
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