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Unter Ungeheuern

Ein Kinderbuchzeichner hat sich von Hieronymus Bosch inspirieren lassen
von Birgit-Sara Fabianek vom 29.04.2016
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Am Ende, als alle Abenteuer überstanden sind, hat der kleine Hieronymus wiedergefunden, was ihm gehört: seine Mütze, seinen Ball und auch seinen Rucksack. Ein Engel mit weißen Flügeln schwebt heran, nimmt ihn an die Hand und fliegt mit ihm zurück in den Alltag. Seine Erfahrungen aus der mit magischen Wesen bevölkerten Schlucht nimmt der Junge auch mit: dass die Welt nämlich ein fantastischer Ort ist, an dem nichts so ist, wie es scheint. Die nette Frau im roten Pünktchenkleid entpuppt sich als reptilienartige Gestaltwandlerin, und ein Riesen-Ei ist ein Gefängnis, kein Zuhause. Doch wer sich von Einhörnern und anderen Fabelwesen nicht irritieren lässt, anderen hilft und sein Ziel kennt – der findet einen Weg, sich den Abgründen, dem Wandelbaren und Unheimlichen in der Welt zu stellen.

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