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Erleuchtung fürs Gehirn

von Vera Kröning vom 28.04.2006
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Das Maharishi-Erleuchtungs-Center liegt im Dachgeschoss. Man muss erst eine Treppe hochsteigen, vorbei an den Büros von Beate-Uhse-TV. Schärfer sehen. An der Tür steht: »Einbruch zwecklos. Hier wird nur meditiert.« Eine Frau im braunen Kostüm begrüßt mich freundlich. »Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?« Eine alte Dame hat mir vor der Mensa einen Handzettel gegeben. »Einladung zur David-Lynch-Meditationsgruppe für Weltfrieden und Unbesiegbarkeit«. Der Hollywood-Regisseur David Lynch, bekannt durch düstere Science-Fiction-Filme, schaute mich von einem Foto an. »David Lynch stellt Studenten in aller Welt Stipendien bereit, die Technik der Transzendentalen Meditation zu erlernen. Information und Bewerbung am Samstag im Maharishi-Erleuchtungs-Center in Berlin-Kreuzberg.« »Und da bin ich.« Die Frau im braunen Kostüm nickt glücklich. »Das ist hier etwas ganz, ganz Interessantes.« »Fangen wir gleich mit der Meditation an?«, frage ich. »Nein, das kommt später«, sagt sie und schließt mich fest in die Arme. »Ja, dann«, sage ich etwas verlegen und setze mich auf einen der Stühle.

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