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Leserbrief
Algorithmen trotzen

vom 24.03.2026
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Im Interview mit dem Physiker und Philosophen Armin Grunwald zur künstlichen Intelligenz wird zwar appelliert, die Demokratie zu schützen, es wird aber so gut wie nichts Greifbares oder Anwendbares gesagt, wie das im Einzelnen geschehen kann. Was kann man als Laie tun, wenn unseriöse Argumente in Freundeskreisen und Bekanntenkreisen sich in Hülle und Fülle ausbreiten – eben, weil »Filterblasen und algorithmische Verstärkung« eine erhebliche Unterstützung bieten? Ich erlebe, dass provokante Thesen jene, die die Demokratie verteidigen, sehr in die Defensive bringen. Plötzlich sind die »Freunde« der Demokratie in der durchaus misslichen Lage, vor einer »Truppe Gleichgesinnter« ihre gegenteilige Meinung »beweisen« zu müssen. Und da sind sie in der Regel fast immer im Nachteil wegen der Fülle der Infos aus den »Filterblasen«. Rudolf Hubert, Schwerin

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 6/2026 vom 27.03.2026, Seite 62
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Ein Streitgespräch über christliche Friedensethik

Lebende Systeme besitzen eine Art der Intelligenz, die in der Diskussion über KI zu kurz kommt: fühlende Intelligenz. Lebewesen sind sterblich. Ein Computer, selbst wenn er aus organischen Molekülen besteht, kann nicht sterben, er ist bereits tot. Das Nachdenken über Leben und Tod kann dem Menschen keine KI abnehmen. Dafür braucht es zum Beispiel in Schulen, Lehrkräfte, die die Schüler bei ihrem Nachdenken über diese Fragen einfühlsam begleiten und sich aus dem durch Jahrtausende gesättigten Erfahrungsschatz der Religionen bereichern lassen. Klemens Hofmann, Marbach

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