Der Klang Europas
Jazz. Das erste Album mit dem Namen »Mare Nostrum« erschien bereits 2007 und hat nichts mit der gleichnamigen Seenotrettungsorganisation auf dem Mittelmeer zu tun. Die fand erst 2013 statt, nachdem innerhalb weniger Tage mehr als 600 fliehende Menschen vor Lampedusa ertrunken waren. Ein Jahr später übernahm die EU-Grenzagentur Frontex. Seitdem vergeht kein Sommer ohne unzählige Tote im Mittelmeer. Nun ist das dritte Album unter dem Namen »Mare Nostrum« erschienen, und die ungewollte Assoziation passt doch irgendwie: Geht es den drei beteiligten Musikern doch darum, ein anderes, ein offenes Europa des Miteinanders in der Musik zu zelebrieren.
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