Männer, die Hyänen zähmen
Pieter Hugo interessieren Menschen am Rande der afrikanischen Gesellschaft – Schausteller etwa wie Abdullahi Mohammed, der mit seiner Hyäne durch Nigeria zieht. Männer wie er unterhalten die Leute auf den Märkten als Volkssänger und verkaufen traditionelle Medizin. Die Hyäne dient dazu, potenzielle Kunden anzulocken. Europäer wollten immer nur wissen, ob es den Tieren gutgehe, erzählt Hugo, statt danach zu fragen, warum diese Leute wilde Tiere fangen müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Der südafrikanische Fotograf zeigt die vielfältigen Gesichter und sozialen Dissonanzen Afrikas. Seine Bilder sind derzeit im Kunstmuseum Wolfsburg zu sehen.
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