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Supermarktketten heuern Billigkräfte an

vom 22.02.2012
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Gewerkschaften wie ver.di und IG Metall werfen insbesondere Einzelhändlern vor, Werkverträge zum Zweck des Lohndumpings zu missbrauchen. Nachdem für Leiharbeiter inzwischen ein Mindestlohn gelte, würden Arbeitgeber Tätigkeiten wie Staplerfahren oder Regaleinräumen systematisch an schlecht bezahlende Subunternehmen auslagern, beklagen sie. Sechzehn große Werkvertragsunternehmen mit insgesamt 50000 Beschäftigten haben über den eigenen Arbeitgeberverband Instore und Logistic Services (ILS) einen Tarifvertrag geschlossen, dessen Löhne deutlich unter dem Mindestlohn für Zeitarbeit liegen.

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