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Vier Stimmen zu den Folgen der Papst-Affäre

vom 27.02.2009
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Die Krise in der katholischen Kirche, deutlich vor allem in Europa, scheint mir nur überwindbar, wenn die Hierarchie einen offenen Diskurs aller über das Konzil zulässt, statt jene zu domestizieren, die nicht genügend »ins Bild« passen. Es scheint mir auch dringend, dass für manche akut anstehenden Fragen nach ortsbezogenen Lösungen gesucht wird und nicht die Gleichschaltung mit der Weltkirche den Vorrang hat. Andernfalls wird die Polarisierung noch mehr zunehmen und die kirchliche Heimat für viele immer weniger als Ort einer befreienden und vielfältigen Gottesbeziehung erlebt werden können.

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