Israel piesackt kirchliche Hilfswerke in Palästina
Mitarbeiter von im Westjordanland engagierten kirchlichen oder säkularen Hilfswerken erhalten laut einem Bericht der israelischen Zeitung Haaretz vom 20. Januar keine israelischen Arbeitsvisa mehr. Es würden nur noch Touristenvisa ohne Arbeitserlaubnis ausgegeben. Außerdem seien alle Mitarbeiter internationaler Hilfswerke neuerdings »der direkten Koordination durch das Verteidigungsministerium« unterstellt.Unter den kirchlichen und nichtkirchlichen Hilfswerken, die in den seit 1968 von Israel besetzten Palästinensergebieten tätig sind, wächst die Empörung gegenüber den staatlichen Stellen in Israel. Ausländischen Geistlichen und Kirchenmitarbeitern wird seit Monaten das Arbeitsvisum häufig nicht erneuert und stattdessen ein Touristenvisum erteilt.
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