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Publik-Forum, Heft 2/2024
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vom 23.01.2024
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Krippenspielidylle

Zu: »Das Weihnachtshaus« (24/2023, Seite 12-16)

Alle Jahre wieder: die biblische Weihnachtserzählung, völlig entstellt durch Kitsch und Kommerz. Nichts ist mehr übrig von ihrem Urgrund. Das Märchen um den holden Knaben im lockigen Haar, das Jesulein im Krippelein, hat die an Flüchtende, Erniedrigte und Beleidigte gerichtete frohe Botschaft verdrängt. Felicitas Hoppe bedauert diese Verharmlosung angesichts der alltäglichen Schrecken, die uns umgeben. Zu Recht versucht sie die Provokation aufzudecken, die im Kern der biblischen Überlieferung liegt. Der Hinweis auf ebendiese Provokation wäre eigentlich in besonderer Weise Aufgabe der kirchlichen Verkündigung. Statt der immer noch gern folgenlos konsumierten, verniedlichenden Krippens

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