John Pilger ist für die Wahrheit um die ganze Welt gereist und hat über das Schicksal der Menschen in über 65 Ländern berichtet
»Pilger kommt den großartigen Korrespondenten der 1930er Jahre am nächsten. Die Wahrheit in seinen Händen ist wie eine Waffe, die im Kampf gegen die Ungerechtigkeit benutzt werden kann«, so beschreibt die renommierte britische Tageszeitung The Guardian John Pilger. Der Mann ist Journalist. Der Journalist. Ein Mensch, der sich und seine Arbeit ausschließlich in den Dienst der Wahrheit stellt, der es, wie er in einem Interview erklärte, als seine journalistische Aufgabe sieht, »den Menschen zu sagen, wenn sie betrogen oder wenn ihnen Lügen erzählt werden«.
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John Pilger wurde am 9.
Oktober 1939 in Sydney, Australien, geboren und hat deutsche Vorfahren. Er erhielt für seine Dokumentarfilme die bedeutendsten Auszeichnungen der Branche, den US-amerikanischen Fernsehfilmpreis Emmy und den britischen Medienpreis Bafta. Zweimal wurde er mit dem wichtigsten Preis für Print-Journalisten in Großbritannien ausgezeichnet, dem Journalist of the Year Award. Er ist Träger des UN Media Peace Prize. 2003 erhielt er den renommierten Sophie-Preis, weil er seit Jahrzehnten Ungerechtigkeiten in der Welt aufdeckt und dadurch einen erheblichen Beitrag zur Wahrung der Menschenrechte leistet. Florian Zollmann promoviert an der Universität Lincoln, England, über Journalismus. Zurzeit wird dort Pilgers Zeitungs-und Filmarchiv digitalisiert. An diesem Projekt ist Florian Zollmann beteilig.
Er kam dabei mit John Pilger ins Gespräch. Die Langfassung seines Textes, der große Interviewstrecken mit Pilger enthält, lesen Sie in Publik-Forum 12/2011. Darin enthalten sind unter anderem Pilgers Recherchen in Vietnam und Kambodscha, die die USA empfindlich trafen.