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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2021
Der Inhalt:
Politik & Gesellschaft

Sozialprotokoll
»Ich will das Gute sehen«

Mitten in der Corona-Pandemie begann Judy Ebner (22) ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft – und hat das bislang nicht bereut. Sie hofft auf Verbesserungen in der Pflege – findet aber auch, ihre Kolleginnen sollten mehr über die positiven Seiten des Berufs erzählen.
von Annette Lübbers vom 02.12.2021
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Judy Ebner: Tausende schöne Momente. (Foto: Annette Lübbers)
Judy Ebner: Tausende schöne Momente. (Foto: Annette Lübbers)
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Meinen Beruf liebe ich. Ich bin absolut davon überzeugt, mit der Ausbildung zur Pflegefachkraft den richtigen Weg gewählt zu haben. Natürlich sehe ich an den examinierten Kräften, dass der Job oft stressig ist, dass es zu wenig Personal gibt und die Belastungen hoch sein können. Aber ich sehe auch das, was wir für unseren Einsatz zurückbekommen. Schon nach 16 Monaten Ausbildung erinnere ich mich an Tausende schöne Momente: die Freude in den Augen der Patientinnen und Patienten, wenn ich morgens zur Tür hereinkomme, an viele gute Gespräche und sogar an liebevolle Abschiede, wenn jemand entlassen wurde.

Ich absolviere meine Ausbildung sowohl im Altenheim als auch auf verschiedenen Stationen im Evangelischen Krankenhaus in Hagen-Haspe. Die Frühschicht beginnt um 6 Uhr, die Nachmittagsschicht um 13

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