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Kino-Tipp: »Hirten«
Nach dem Burn-out ist alles anders

Mathyas ist eigentlich Werbetexter – bis er nach einer Krise sein Leben umkrempelt. Er wird Hirte und zieht mit unzähligen Schafen durch die Alpen. Eine Hommage an eine aussterbende Lebensweise.
von Birgit Roschy vom 08.09.2026
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Mit 827 Schafen: Weit weg vom Lärm der Welt glaubt Mathyas sich im Paradies. (Foto: Film Kino Text)
Mit 827 Schafen: Weit weg vom Lärm der Welt glaubt Mathyas sich im Paradies. (Foto: Film Kino Text)

Kino. »Sie sind wie Wasser – schau, wie sie fließen.« Das ist der Rat einiger alter Hirten, als Mathyas zum ersten Mal versucht, eine Herde Schafe zum Stall zu dirigieren. Solche Alltagspoesie freut den ehemaligen Werbetexter, der nach einem Burn-out aus dem kanadischen Montréal in die Provence gezogen ist. Er will Schafhirte werden und ein Buch darüber schreiben. Letzteres ist ihm gelungen: Mathyas Lefebures semibiografischer Roman »Woher kommst du, Hirte?« diente als Vorlage dieses Aussteigerdramas.

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