Mein Freund, der Fremde
Es ist eng, fürchterlich eng. Überall Gitter, Drähte, Zäune und Türen, die ständig und laut verriegelt werden. Alles zieht sich in einem zusammen, wenn man diesen Film sieht. Dabei zeigt er nur den Alltag, den Alltag von Menschen im »Ausschaffungs-Gefängnis« (hochdeutsch: Abschiebe-Gefängnis) in Frambois bei Genf. Dort hat der Schweizer Dokumentarfilmer Fernand Melgar sechs Monate das Leben von Männern gefilmt, denen die Schweiz Asyl verweigert hat oder die sich ohne Papiere in der Schweiz aufgehalten haben. Nun sollen sie abgeschoben - »ausgeschafft« - werden.
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