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Mein Freund, der Fremde

Film-Festival von Locarno: Es gibt Preise und stehende Ovationen für Filme, die einen humanen Umgang mit Zuwanderern einfordern
von Wolfgang Kessler vom 17.08.2011
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Ein alter Mann und ein Junge aus dem Senegal, auf der Flucht vor der Polizei: Le Havre ist die Stadt, in der der gleichnamige Film spielt (Foto: www.lehavre.pandorafilm.de)
Ein alter Mann und ein Junge aus dem Senegal, auf der Flucht vor der Polizei: Le Havre ist die Stadt, in der der gleichnamige Film spielt (Foto: www.lehavre.pandorafilm.de)

Es ist eng, fürchterlich eng. Überall Gitter, Drähte, Zäune und Türen, die ständig und laut verriegelt werden. Alles zieht sich in einem zusammen, wenn man diesen Film sieht. Dabei zeigt er nur den Alltag, den Alltag von Menschen im »Ausschaffungs-Gefängnis« (hochdeutsch: Abschiebe-Gefängnis) in Frambois bei Genf. Dort hat der Schweizer Dokumentarfilmer Fernand Melgar sechs Monate das Leben von Männern gefilmt, denen die Schweiz Asyl verweigert hat oder die sich ohne Papiere in der Schweiz aufgehalten haben. Nun sollen sie abgeschoben - »ausgeschafft« - werden.

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Schlagwörter: Abschiebung Solidarität
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