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Ausstellung: Max Nonne
Der Arzt, der »männliche Hysteriker« behandelte

Der Neurologe Max Nonne therapierte nach dem Ersten Weltkrieg die »Kriegszitterer«. Ein Reizstromgerät sollte sie zur Ruhe bringen. Eine Ausstellung in Hamburg widmet sich jetzt seinem grausamen Erbe.
von Joachim Göres vom 08.09.2026
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Ein Pantostat: Reizstromgeräte sollten die »Kriegszitterer« zur Ruhe bringen. Hier mit einem Militärarzt. (Foto: Medizinhistorisches Museum Hamburg)
Ein Pantostat: Reizstromgeräte sollten die »Kriegszitterer« zur Ruhe bringen. Hier mit einem Militärarzt. (Foto: Medizinhistorisches Museum Hamburg)

Ausstellung. Giftgas, Flammenwerfer, tödliche Angriffe aus der Luft und massenhaftes Sterben – die Brutalität des Ersten Weltkriegs machte deutsche Soldaten oft irre. 600 000 Männer erkrankten psychisch, hatten keine Kontrolle über ihre zitternden Körper, verstummten. Alles Simulanten, die man an die Front bringen muss – das war die verbreitete Meinung der zeitgenössischen Neurologen und Psychiater. Einem dieser Neurologen ist nun eine Ausstellung im Medizinhistorischen Museum Hamburg gewidmet: Professor Max Nonne (1861-1959).

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Schlagwort: Euthanasie
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