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Das Tibetische Totenbuch
Wege zur Erleuchtung

Da eigene, abendländische Rituale zu Sterben und Tod weitgehend verloren gegangen sind, können die Anweisungen aus einer fernen Zeit und einem fernen Land helfen, dem sinnlos erscheinenden Sterben einen Sinn zu geben.
von Stefan Pulß vom 20.08.2026
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Die friedvollen und zornvollen Gottheiten des Bardo bezeichnen Gestalten des tibetischen Buddhismus, die – wie im Bardo Thödol beschrieben – verschiedene Aspekte des Geistes während der Reise nach dem Tod verkörpern (Foto: pa/Artcolor)
Die friedvollen und zornvollen Gottheiten des Bardo bezeichnen Gestalten des tibetischen Buddhismus, die – wie im Bardo Thödol beschrieben – verschiedene Aspekte des Geistes während der Reise nach dem Tod verkörpern (Foto: pa/Artcolor)

Die Kunst des Lebens und des Sterbens« zu erlernen – was für ein Versprechen! Dabei helfen sollen tibetische Texte, die möglicherweise bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen; genannt: Das Tibetische Totenbuch. Mehrere Schichten religiöser Traditionen haben einander hier ergänzt und überlagert, wurden zunächst mündlich weitergegeben, dann im ausgehenden Mittelalter schriftlich fixiert, wenn auch lange noch nicht als einheitlicher Text. Und dann kam Anfang des 20. Jahrhunderts der amerikanische Anthropologe Walter Evans-Wentz. Aber dazu später mehr.

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Schlagwörter: Buddhismus Sterbebegleitung
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