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Politik ist gemeinnützig

Attac, Campact, nun die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes: Ihnen wurde die Gemeinnützigkeit abgesprochen. Doch Vereine brauchen Rechtssicherheit und größere Handlungsspielräume.
von Ulrike Scheffer vom 07.12.2019
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Ohne Gemeinnützigkeit: Attac auf dem G-20-Gipfel in Hamburg 2017 (Foto: pa/Sabrowsky)
Ohne Gemeinnützigkeit: Attac auf dem G-20-Gipfel in Hamburg 2017 (Foto: pa/Sabrowsky)

Und wieder hat es einen Verein getroffen. Die Berliner Finanzverwaltung hat der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) die Gemeinnützigkeit aberkannt. Ein Unding. Die Entscheidung zeigt, dass das Gemeinnützigkeitsrecht dringend modernisiert werden muss, um bürgerschaftliches Engagement nicht abzuwürgen. Viele Vereine, die sich für Versöhnung, Umweltschutz oder gerechte Lebensverhältnisse einsetzen, wurden in den vergangenen Monaten jäh ausgebremst. Die Gemeinnützigkeit wurde aberkannt, Spenden an die Gruppen sind nicht mehr steuerlich absetzbar. Einige sehen sich mit Steuer-Nachforderungen konfrontiert.

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