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Das Volk im Parlament

Zu: »Des Kaisers neue Kleider« (20/09)
vom 20.11.2009
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Seit Jahren beschäftigt mich die Frage, wie es zu schaffen wäre, dass die Wahlergebnisse besser mit der Meinung der Bürger korrespondieren. Die dreißig Prozent Nichtwähler haben nicht verdient, einfach unterschlagen zu werden. Was würde wohl bei folgendem Szenario passieren? Weil nur sieben von je zehn Berechtigten zur Wahl gehen, dürfen die Parteien auch nur sieben von je zehn Plätzen besetzen. Der Rest der Parlamentssitze wird an »normale« Bürger und Steuerzahler vergeben, die nur über einen guten Leumund verfügen müssen und einen einfachen Politiktest absolviert haben. Diese Abgeordneten auf Zeit werden von Sitzung zu Sitzung ausgelost, erhalten Spesen (keine Diäten oder Büros oder sonst üppige Zuwendungen) und volles Stimm-, aber kein Rederecht - als Zugeständnis. Die Politiker wären gezwungen, uns entweder zu überzeugen, zur Wahl zu gehen, oder sie müssten das Volk in den Parlamenten akzeptieren. Ein Traum!

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