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Islam in Deutschland
Riskant, aber richtig

In Köln soll probehalber ein Muezzin zum Freitagsgebet rufen dürfen. Das ist im Sinne der Religionsfreiheit nur konsequent – kann aber scheitern.
von Matthias Drobinski vom 20.10.2021
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Muezzin-Rufe in Köln: schlicht ein Gebot der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit. (Foto: Reuters/Wolfgang Rattay.)
Muezzin-Rufe in Köln: schlicht ein Gebot der im Grundgesetz garantierten Religionsfreiheit. (Foto: Reuters/Wolfgang Rattay.)

Gut möglich, dass in absehbarer Zeit in Köln freitags zwischen 13 und 15 Uhr ein Ruf zu hören ist: »Allahu akbar!« Gott ist der Höchste! Für die Bild-Zeitung wie für die Neue Zürcher Zeitung ist allein schon diese Möglichkeit ein weiterer Schritt Richtung Untergang des Abendlandes, dabei hat sich bislang noch gar keine Moscheegemeinde gefunden, die beim Modellprojekt der Stadt Köln mitmachen will. Unter strengen Auflagen soll für zwei Jahre ein Muezzin öffentlich hörbar zum Freitagsgebet rufen – dann wird geprüft, ob sich diese Praxis bewährt hat.

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Schlagwörter: Islam Köln
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