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Revolution im Vatikan

Seit einem halben Jahr leitet der Argentinier Franziskus die katholische Kirche. Nun beginnt er,
in der Kurie aufzuräumen. Eindrücke aus dem römischen Maschinenraum
von Thomas Seiterich vom 25.10.2013
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In der Kurie in Rom bleibt zurzeit kein Stein auf dem anderen. Papst Franziskus macht Revolution. Konservative Besitzstände werden Stück für Stück beseitigt. »Das höfische Gehabe ist die Lepra des Papsttums«, sagte Franziskus Ende September dem italienischen Laizisten Eugenio Scalfari. Der Argentinier auf dem Papststuhl klagte über die »Vatikan-zentrierte« Kurie: »Die Führer der Kirche waren oft narzisstisch, von Höflingen umschmeichelt und zum Üblen angestachelt.« Er »werde alles tun, um dies zu ändern«.

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