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»Ich kaufe, also bin ich«

Kann man mit bewusstem Konsum die Welt verändern und dem eigenen Leben mehr Sinn geben? Eine neue Bewegung kritischer Konsumenten versucht genau dies
von Ursula Schmees vom 23.10.2009
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Mit den alten Ökos war nicht viel Geld zu verdienen. Konsum war verpönt. Verzicht und Protest waren die Gebote. Eigentum durfte allenfalls dem Gemeinwohl dienen. Ein Auto musste alt und mit »Atomi« versehen sein, dem Anti-Atomstrom-Aufkleber. Ökos ernährten sich von Körnern, deshalb hießen sie auch Müslis. Besondere Kennzeichen: Wollpullover und Gesundheitssandalen. Sofern ein Öko seine Vorräte an Getreide, Kräutertee oder Nicaragua-Kaffee ergänzen musste, transportierte er die Einkäufe im »Jute-statt Plastik«-Beutel.

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