Petition gegen Abschiebung
Bleiberecht für Tegshes Familie
Im August 2025 starb der elfjährige Tegshe nach einem Schwimmbadunfall in Höxter. Seine Eltern entschieden, seine Organe zu spenden. Fünf Menschen – zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein Baby – haben sie erhalten. Die Familie war 2024 aus der Mongolei nach Deutschland geflüchtet. Die Mutter hatte dort nach eigenen Angaben eine Straftat beobachtet und als Zeugin ausgesagt. Die Sicherheit der Familie sei danach nicht mehr gewährleistet gewesen. Nun wurde ihr Asylantrag abgelehnt, sie müssen Deutschland verlassen. Und: die Mutter ist schwanger. Eine Petition setzt sich dafür ein, dass Tegshes Eltern und Geschwister in Deutschland bleiben dürfen. Initiatorin Katrin Mauritz bittet die zuständigen Behörden, den Fall erneut zu prüfen. Mehr als 8000 Menschen haben bereits unterzeichnet.

