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Jetzt muss Ramelow die AfD verhindern

In Sachsen und Brandenburg ist der totale Triumph der Rechten abgewehrt worden. Auch Ministerpräsident Bodo Ramelow wird es bei der Wahl in Thüringen schwer haben, denn die AfD hat seine Linkspartei im Osten klar abgehängt
von Ulrike Scheffer vom 04.09.2019
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(Zeichnung: Mester)
(Zeichnung: Mester)

Am Ende kam es schlimmer als erwartet. Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am vergangenen Sonntag hat die AfD Rekordergebnisse erzielt. In beiden ostdeutschen Bundesländern gaben rund ein Viertel der Wähler ihre Stimme den Rechten, die hier eindeutig als rechtsradikal einzustufen sind. In Sachsen waren es sogar 27,5 Prozent. Im Vergleich zur Europawahl im Mai hat die AfD noch einmal deutlich zugelegt. Einziger Lichtblick dieser beiden Wahlen: Die beiden Ministerpräsidenten, Dietmar Woidke (SPD) aus Brandenburg und Michael Kretschmer (CDU) aus Sachsen, schafften es mit einem engagierten persönlichen Wahlkampf, ihre Parteien aus dem Umfragetief herauszuholen und trotz Verlusten jeweils wieder zur stärksten Kraft zu machen.

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Schlagwörter: AfD Linkspartei Ostdeutschland
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