Spuren schwarzer Geschäfte
Begleitend zum Theaterstück »Da draussen bei den Heiden» ist vom 13. Oktober bis 8. November im Kirchgemeindehaus Johannes in Bern die Ausstellung »Auf den Spuren schwarzer Geschäfte« zu sehen. Spannende Exponate machen den Dreieckshandel und die helvetischen Verwicklungen in die Sklaverei eindrücklich deutlich: Aus der Schweiz wurden Stoffe nach Afrika exportiert. Mit dem Ertrag wurden Sklaven gekauft, die nach Amerika verschifft wurden. Mit dem Gewinn aus dem Menschenhandel kaufte man Rohstoffe für die europäischen Märkte, die auch in der Schweiz als Kolonialwaren verkauft wurden. So wurden die Grundlagen für den heutigen Wohlstand Europas gelegt. Die Ausstellung wurde von der Stiftung Cooperaxion entwickelt. Sie macht sich stark für die nachhaltige Entwicklung und den interkulturellen Austausch entlang des trans-?atlantischen Handelsdreiecks. Geeignet für Schulen und katechetische Gruppen.
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