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Vatikan
Die geplagte Garde

Die traditionsreiche päpstliche Schweizergarde hat Nachwuchssorgen – auch weil das Leben als Gardist nicht mehr so attraktiv erscheint wie früher.
von Wolf Südbeck-Baur vom 04.08.2026
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Schmuckes Bild, weltberühmt: Soldaten der Schweizergarde marschieren im Vatikan zur Begrüßung eines Staatsgastes auf. (Foto: imago images / dts Nachrichtenagentur)
Schmuckes Bild, weltberühmt: Soldaten der Schweizergarde marschieren im Vatikan zur Begrüßung eines Staatsgastes auf. (Foto: imago images / dts Nachrichtenagentur)

Mihovil Blazevic ist Unteroffizier. Aber nicht in der Schweizer Armee, sondern in der Schweizergarde. Eine Faszination sei das. »Der Dienst im Vatikan erfüllt mich mit Stolz«, sagt er, als das Schweizer Fernsehen ihn auf dem Petersplatz in Rom interviewt. Ja gut, fügt Blazevic etwas relativierend an, man müsse seine Funktion als Gardist eben trennen von der Politik der Kirche. Ihm seien Glaube und Kirche an sich sehr wichtig.

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