kreuzbergs oase
Es begann auf einer Party vor drei Jahren. Der Filmemacher Robert Shaw sprach mit dem Historiker und Gastronomen Marco Clausen beim Bierchen über die Gärten Kubas. Bei seinem Aufenthalt in Havanna hatte Shaw die mitten in der Stadt erblühten Gärten bewundert, die die Menschen satt machen und sie sozial verbinden. Ähnliches wollte er in Berlin aufziehen. Clausen war davon begeistert. 2009 setzten beide ihre Vision um: Sie gründeten ihren »Prinzessinnengarten« und verwandeln seitdem alljährlich ein 6000 Quadratmeter großes Brachengrundstück am Kreuzberger Moritzplatz in eine grüne Oase. Als gemeinnützige GmbH Nomadisch Grün wird sie von verschiedenen Kooperationspartnern etwa dem Türkisch-Deutschen Umweltzentrum, der Humboldt-Universität Berlin und der Stiftung Interkultur unterstützt. Der Name Prinzessinnengarten ist auf die nahegelegene Prinzessinnen- und Prinzenstraße zurückzuführen.
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