Aufgefallen: Frank Holzer
Der leise Patriarch

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Viele Fußballklubs sind keine Vereine mehr, sondern Teil einer Unterhaltungsindustrie. Sie sind globale Marken, aufgeladen mit Emotionen. Und dann taucht plötzlich der SV Elversberg in der Bundesliga auf – ein Klub aus einem saarländischen Ort mit knapp 13 000 Einwohnern, dessen Name lange ungefähr die emotionale Resonanz eines Gewerbegebiets hatte. Jetzt nach dem Aufstieg wissen sehr viele über Elversberg immerhin, was es dort nicht gibt: einen eigenen Bahnhof.
Der Erfolg ist untrennbar verbunden mit einem Namen: Frank Holzer. Der 73-Jährige kickte einst in der Bundesliga für Eintracht Braunschweig und den 1. FC Saarbrücken, bevor er in das Familienunternehmen Ursapharm einstieg und daraus einen international erfolgreichen Arzneimittelhersteller machte. Irgendwann muss er sich in den Kopf geset




