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Ökologische Landwirtschaft auf Wachstumskurs
In der Fleischfalle

Die Produzenten von Bio-Schweinen sind abhängig von großen Schlachtkonzernen, Alternativen gibt es nur wenige. Das schadet ihrer Glaubwürdigkeit. Kommen jetzt die kommunalen Schlachthöfe zurück?
von Jens Brehl vom 08.05.2021
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Alles bio? Auch Schweine aus Ökobetrieben landen in konventionellen Großschlachtereien (Foto: pa/Willinger)
Alles bio? Auch Schweine aus Ökobetrieben landen in konventionellen Großschlachtereien (Foto: pa/Willinger)

In Sachen Tierwohl und Nachhaltigkeit hat die ökologische Landwirtschaft oft die Nase vorn: mehr Platz für Tiere, vielfach Futter vom eigenen Hof, keine Gülleüberschüsse dank Flächenbindung. Auf der anderen Seite ist die Biobranche längst Teil der Fleischindustrie und von großen Schlachtkonzernen wirtschaftlich abhängig. Ausgerechnet die in der öffentlichen Kritik stehenden Konzerne sind Wachstumsmotoren auf dem Bioschweinemarkt. Selbst wenn einzelne Landwirte nicht mit ihnen zusammenarbeiten möchten, haben sie mitunter keine andere Wahl. Meist schreibt der Vermarkter vor, wo geschlachtet wird, oder es existiert in der jeweiligen Region schlicht keine Alternative.

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