Der Sanders-Effekt
Viele US-Amerikaner trauen ihren Augen nicht. Da füllt ein 74-jähriger Präsidentschaftsbewerber Football-Stadien, der sich selbst als »demokratischer Sozialist« bezeichnet. Da stehen an der angesehenen Columbia University in New York Studenten stundenlang an, um den Sozialisten Bernie Sanders zu hören, den die meisten Amerikaner noch vor Jahren am liebsten zum Teufel gewünscht hätten. Jetzt haben bereits elf Millionen Amerikaner ihre Stimme für Sanders abgegeben. Obwohl die Präsidentschaftskandidatur in der Demokratischen Partei aller Voraussicht nach an Hillary Clinton gehen wird, hat Sanders schon jetzt mehr bewirkt als die meisten US-Demokraten in den vergangenen Jahrzehnten.
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