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Energiewende
Spanien will Solar- und Windkraft verdreifachen

Kann es sich künftig nur mit Grünstrom versorgen?
vom 07.04.2023
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(Foto: pa/blickwinkel/M. Woike)
(Foto: pa/blickwinkel/M. Woike)

Am 2. April vorigen Jahres geschah eine kleine Sensation: Gegen 16 Uhr erreichte der Energiebedarf in Spanien einen Wert von 24,9 Megawatt die Stunde. Zur gleichen Stunde lieferten Wind-, Wasser-, Biomasse- und Solarkraftwerke 25,3 Megawatt. Erstmals versorgte sich Spanien komplett selbst mit erneuerbaren Energien. Das könnte künftig durchgehend gelingen: In den vergangenen Monaten haben spanische Umweltbehörden mehr als 1400 Projekte für neue Sonnen- und Windparks genehmigt. Sollten die alle wie geplant verwirklicht werden, würde sich die installierte Wind- und Solarleistung in den kommenden zweieinhalb Jahren von 34,5 auf gut 103 Gigawatt verdreifachen. Das ist nur etwas weniger als die bisherige Gesamtleistung aller spanischen Kraftwerke, konventioneller, atomarer und erneuerbarer, nämlich 117 Gigawatt. Auf das gesamte Jahr 2022 gerechnet lag der Anteil Erneuerbarer an der spanischen Nettostromerzeugung bei rund 45 Prozent.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 7/2023 vom 07.04.2023, Seite 33
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