Gottes Rambo
Alles voller Kriegsdevotionalien. Alte Uniformen, Halfter für Schusswaffen, Wimpel und Medaillen: Helge Meyers Arbeitszimmer sieht aus wie die Erinnerungsstube eines Veteranen. Zwischen alldem, teils offen, teils ein bisschen versteckt: religiöse Symbole. In der Ecke ein Kreuz, auf einem kleinen Glastisch eine wuchtige Bibel, daneben ein brennendes Teelicht in einer Laterne. »Meine Kriegsbibel«, sagt Meyer und streicht mit seinen Fingern behutsam über den weinroten Einband. Für einen Moment wirkt er zart und zerbrechlich.
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