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Überwachung – und dann?

35 000 Menschen haben gegen die Sammelwut des Staates geklagt. Doch aus der Geschichte haben wir nichts gelernt
von Bettina Röder vom 26.03.2010
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Das massenweise Sammeln von Daten hat noch nie geschützt. Weder vor wirklichen Feinden noch vor solchen, die dazu gemacht wurden. Ein Blick in die Geschichte könnte da heilsam sein. 187 Kilometer laufende Akten hat die Stasi angehäuft, die Säcke von geschredderten Daten nicht mitgezählt. Genützt hat ihr das alles nichts. Im Gegenteil. Das Misstrauen des Staates gegen die eigenen Bürgerinnen und Bürger hat seinen Untergang nicht unerheblich befördert. Das war in der Diktatur. Gelernt haben wir daraus in Deutschland scheinbar nichts.

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