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Petition
Nur »Ja« heißt Ja

Feministinnen streiten für eine Reform des Sexualstrafrechts.
vom 10.03.2026
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Frauenrechtlerinnen fordern von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) die Einführung des »Nur Ja heißt Ja«-Prinzips. Bisher ist eine Vergewaltigung nur strafbar, wenn das Opfer erkennbar einen entgegenstehenden Willen geäußert hat. Dies schütze Betroffene von sexueller Gewalt nicht ausreichend, monieren die Initiatorinnen einer Petition. Schockstarre sei kein Einverständnis. Die Verantwortung dürfe nicht auf Gewaltbetroffene verlagert werden. Nicht sie sollten beweisen müssen, dass ein entgegenstehender Wille erkennbar war. Vielmehr müsste geprüft werden, »ob der Täter sich aktiv vergewissert hat, dass ein eindeutiges Einverständnis vorlag«. Die Petition wurde innerhalb weniger Tage mehr als 90 000 Mal unterschrieben. Zu den Unterzeichnenden gehören Frauen- und Opferschutzverbände, Juristinnen und Prominente, etwa der Schauspieler Dietmar Bär.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 5/2026 vom 13.03.2026, Seite 59
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