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Leserbrief
Ein Jahr Krieg

vom 06.11.2023
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Zu: »Über Leben in einer zerbrochenen Welt« (3/2023, Seite 12-16)

Ich hatte einen Traum: Ein Jahr nach Kriegsbeginn hatte sich eine Mehrheit für den Frieden entschieden. Es wurde eine neue Zeitenwende verkündet: Man sprach und schrieb nicht mehr nur noch über mehr Waffen. Nachdem man eingesehen hatte, dass der Krieg nicht zu gewinnen ist, durften die Diplomaten endlich einen Waffenstillstand vereinbaren. Osnabrück und Münster gewannen im Jubiläumsjahr 375 Jahre Westfälischer Frieden den neuen Wettbewerb um den besten Ort für Friedensverhandlungen. Man erinnerte sich daran, dass dort damals die Verhandlungspartner als gleichberechtigte Staaten am Tisch saßen, unabhängig von der tatsächlichen Macht. Die Verhandlungen können gern wieder so lange dauern, zwischenzeitlich kann ja schon mal mit dem Wiederaufbau begonnen werden.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 5/2023 vom 10.03.2023, Seite 62
Warum Kirche?
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Ein Gespräch mit dem Soziologen Hans Joas über den Sinn der Institution

Leo Schwarte, Papenburg

Bitte seien Sie bei Ihrer Berichterstattung genau: Der Krieg in der Ukraine geht seit neun Jahren, seit 2014. Auch ein Bürgerkrieg ist Krieg. Auch wenn ukrainische Raketen (seit 2014) im Donbass einschlagen, ist Krieg. Andrea Hentzschel, Rostock

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