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Die Hand, das Tor zur Welt

vom 11.03.2022
Fotos und Text von Sebastian Höhn
PFplus

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Hätte Detlef Stettin seinen Tastsinn nicht,
er wäre der einzige Bewohner seiner Welt. Der 62-Jährige aus Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern kam gehörlos zur Welt und verlor im Laufe der Zeit
auch seinen Sehsinn, bis auf einen Rest von etwa drei Prozent. Usher-Syndrom heißt die Ursache für
seine Taubblindheit, eine vererbbare Behinderung.
Wer nichts hört und nichts sieht, ließe sich annehmen, lebt in Dunkelheit. Nicht aber Detlef Stettin. Er tut alles, um am Leben teilzuhaben, er ist gesellig, lacht gern.

In der DDR zum Facharbeiter für Polstertechnik ausgebildet, arbeitet Detlef Stettin heute in einer Werkstatt für Behinderte. Er fährt regelmäßig mit seiner Cousine nach Polen oder mit Reisegruppen zum Wandern in die Alpen, sofern er einen Taubblindenassistenten findet. De

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