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Klezmer in dunkelgoldenem Licht

von Claudius Grigat vom 13.02.2015
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Folkore. Tanzen: Dieser Impuls fährt einem sofort in die Glieder, wenn man die neue CD der Hamburg Klezmer Band hört. Man kann sehr schön fantasieren, wie sie vielleicht in jüdischen Haushalten aufgelegt wurde, um an den Abenden des Chanukka-Festes ausgelassen zu den alten jiddischen Melodien und traditionellen Stücken zu feiern. Aber diese Musik erzählt auch von Kälte, Schmerz – und Hoffnung. Und sie transportiert eine Atmosphäre, die einen winterlichen Lichterglanz perfekt untermalt: Diese fühlt sich nämlich »tunklgold« an, übersetzbar in etwa mit »dunkelgold«. Das Wort stammt aus dem »Ovntlied« des jiddischen Dichters Itzak Manger und ist eine Metapher für das leuchtende Abendrot.

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