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»Unerträglich«

vom 29.01.2016
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Als »ethisch unerträglich« und wirtschaftlich und politisch riskant bezeichnet das katholische Entwicklungshilfswerk Misereor die wachsende weltweite Kluft zwischen Arm und Reich. Diese untergrabe das Vertrauen der Menschen in einen steuerfinanzierten Staat sowie in die Stabilität einer Gesellschaft. Misereor-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon äußerte sich zur einer neuen Oxfam-Studie. Es sei paradox, wenn zahlreiche Staaten der Welt ihren Grundaufgaben – wie die, für Bildung, Ernährung, Gesundheit und menschenwürdiges Wohnen ihrer Bevölkerung Sorge zu tragen – nicht mehr nachkommen könnten, andererseits aber ein Prozent der Menschheit über mehr Vermögen verfüge als der gesamte Rest: »Es mangelt nicht am Geld, sondern an seiner Verteilung.«

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