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Die Bischofskirche

Zu: »Überall Klein-Kevelaer« (22/09)
vom 18.12.2009
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In der Berliner Diaspora habe ich viele Jahre lang meinem fortschrittlichen, lebendigen Heimatbistum Limburg nachgetrauert. Und jetzt das. Mit neuen soziologischen und alten theologischen Argumenten soll klerikaler Zentralismus als Fortschritt verkauft werden. Kirche entstehe dort, wo sie sich zur Feier der Eucharistie versammelt, meint der Bischof. Das ist die Struktur einer überlebten Amtskirche, die so tatsächlich keine Zukunft hat. Wenn Jesus gesagt hat: »Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen«, dann sollten die Gläubigen sich daran orientieren und dies in den Alltag umsetzen. Das ist die Neustrukturierung der Gemeinden von unten. Denn es ist besser, Jesus in der Mitte zu haben, als sonntags zum Pontifikalamt in den Limburger Dom zu fahren.

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